Vor kurzem transportierte Wagenborg zwei neue Eisenbahnbrücken aus Beton für die Eisenbahnstrecke der Deutschen Bahn in Viersen. Beide Brücken mussten zuvor konstruiert und fertig zusammengebaut werden, da der Eisenbahnverkehr nur für eine Woche außer Betrieb sein durfte. Aber wie transportiert man zwei Betonbrücken, die jeweils beinahe 1.000 Tonnen wiegen? Wagenborg hat die Herausforderung angenommen. 

Wagenborg setzte 28 SPMTs mit kompletter Achse und 12 SPMTs mit Halbachse in Kombination mit einer 500 Tonnen schweren hydraulischen Hubanlage ein. Nachdem die beiden Brücken an ihren Bestimmungsort gebracht worden waren, mussten sie auf den Sandbetten positioniert werden. Ein anspruchsvolles Projekt. 

Zunächst war es aufgrund des fehlenden Platzes an der Baustelle unmöglich, die SPMTs mit kompletter Achse unter der ersten Brücke zu positionieren. Daher wurden die SPMTs sowie der Stützkonstruktionsrahmen in Teilen aufgebaut. Üblicherweise befindet sich der Antrieb hinter den SPMTs. Es gab jedoch nicht genügend Platz, um den Antrieb auf diese Weise aufzubauen. Wagenborg fand eine kreative Lösung und positionierte den Antrieb auf den hinteren Achslinien.

Die Positionierung der zweiten Brücke war eine weitere Herausforderung. Die Spundwände waren anders als erwartet platziert. Das Ergebnis: eine Toleranz von nur 2,50 Meter für das Herunterlassen der Brücke. Mit großer Präzision positionierte das Wagenborg-Team die Brücke auf ihrem Fundament.

Wagenborg konnte beide Brücken erfolgreich und zur vollsten Zufriedenheit des Kunden positionieren.   

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