Wagenborg verfügt über langjährige Erfahrung im Fahren unter extremen Umständen wie bei winterlichen Eisbedingungen und in Flachwasser. Unsere speziellen Eisbrecher-Versorger und Pontons wurden eigens für die Fahrt unter extremen Bedingungen, unter denen herkömmliche Eisbrecher nicht operieren können, entworfen.

Denn das herkömmliche Eisbrechen mit dem Bug ist nur möglich, wenn das Schiff ausreichend Wasser unter dem Kiel hat. Bei begrenzten Wassertiefen, wie beispielsweise im durchschnittlich 3,5 m tiefen Kaspischen Meer, würde das gebrochene Eis nicht weggespült, sondern unter dem Schiff bleiben. So würde sich das Schiff letzten Endes selbst auf dem Eis festfahren. Demgegenüber sind unsere modernen Schiffe imstande, bis zu 1 m dickes Eis zu durchbrechen und dabei sowohl Eis als auch die Presseisrücken in der Umgebung der Bohrplattformen zu entfernen. Im Jahr 2013 verfügt Wagenborg über viel Erfahrung und Know-how in der Eisfahrt und kann dabei auf über 45.000 Betriebsstunden verweisen. Daneben können wir die Entstehung von Presseisrücken beeinflussen und sie mithilfe von „Ice Protection Structures“ (IPS) in strategischem Abstand zu den Bohrplattformen positionieren. Diese IPS werden versenkt und anschließend mit Ballast beschwert. Das Eis staut sich vor dieser Barriere auf und bricht. So bildet das Eis selbst ein natürliches Hindernis für weitere Eisbewegungen, wodurch eine geschützte Durchfahrt zur Bohrplattform entsteht. Auf diese Weise sorgen wir dafür, dass die Bohrplattform auch im Winter versorgt und die Bohrungen ungehindert fortgesetzt werden können.

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